Samstag, 2. September 2017

Bauanlauftermin

Gestern war der erste Baustellentermin. Anwesend waren unser Architekt, der Weber-Bauleiter, unser Tiefbauer und die Herren von den Versorgern. Und wir natürlich!
Herr N. von WeberHaus stellte zunächst mal sicher, dass Kran und LKW auch durch die Zufahrt passen, was zwar ne enge Kiste wird, aber wohl passt. So weit, so gut. Wir sollen allerdings eine Straßensperrung beantragen, damit die LKW genug Zeit und Platz zum Rangieren haben. Wenn es weiter nichts ist...soll er bekommen. Leider hat Firma Weber den netten Herrn N. loslaufen lassen wie einen Friseur und er fing dann an Kontaktdaten von uns, dem Architekt und dem Tiefbauer und noch einige anderen Dinge abzufragen. Alles Informationen, die Weber selbstverständlich vorliegen und die man ihm ja vorher mal hätte übermitteln können. Eigenartiges Vorgehen, aber nun ja....
Der Herr von den Wasserwerken war sehr nett und für ihn war alles kein Problem. Der Herr  vom Stromversorger war dagegen eher unangenehm mufflig und hatte offenbar ein Problem damit, dass der Tiefbauer vor einigen Wochen im Zuge der Bodenarbeiten von der Baustelle nebenan gleich die Leerrohre für unser Haus mit verlegt hat, und das ohne den Strom-Mann davon in Kenntnis zu setzen. Nun ist auf unserer Baustelle also schon alles soweit vorbereitet, so dass die ihr Kabel nur noch durchs Leerrohr schießen und anschließen müssen, aber das ist dem nun irgendwie auch nicht so richtig recht. Wie man´s macht, ist es verkehrt. Anstatt dass der froh drüber ist.....


Natürlich fragte ich nach dem voraussichtlichen Stelltermin und Herr N. offenbarte uns, dass unser Haus vermutlich in KW 48 +- 1 Woche aufgestellt werden würde. KW 48 beginnt am 27.11., also reden wir hier schon quasi über DEZEMBER. Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber wer beabsichtigt mit Weber zu bauen braucht jede Menge Zeit und vor allem Geld und nen dicken Geduldsfaden. All das besitzen wir nicht und sind entsprechend frustiert! Und enttäuscht!
Und wenn wir ganz viel Pech haben (was mich inzwischen nicht mehr wundern würde) und es herrschen frostige Temperaturen, dann wird sich so einiges noch weiter verzögern. Hoffen wir also auf halbwegs "warmes" und trockenes Wetter. Und dabei hatten wir uns ein Richtfest im Spätsommer ausgemalt.

Als nächstes kommt in einigen Tagen nochmal der Vermesser für die Feinabsteckung und dann gehts mit der Bodenplatte los.
Wir werden jetzt schon mal den Heizungsinstallateur und den Estrichleger vom ungefähren Zeitrahmen informieren, damit die sich darauf einstellen können.
Ansonsten liegt für uns nicht sooo viel an. Wir kümmern uns um Kleinigkeiten wie z. B eine hübsche Hausnummer, nen Briefkasten und sowas.....Ach ja, und das Thema Bodenbeläge ist auch noch immer offen. Irgendwie haben wir Schwierigkeiten, die richtigen Fliesen für Bad und WC auszusuchen, weil wir uns vor unserem geistigen Auge nicht vorstellen können, wie das später mal aussehen soll. Da tun wir uns echt schwer.

Montag, 14. August 2017

Der Weihachtsbaum im Eigenheim

... wird leider noch ein weiteres Jahr warten müssen.
Am Freitag hatte ich ein Telefonat mit dem Projektleiter, welcher mir im Gespräch und nur auf Nachfrage mitteilte, dass unser Haus voraussichtlich frühestens im November aufgestellt werden würde.  Unser eigentlicher Plan war ja, am 01.11.2017 mit dem Hausbau fertig zu sein. Nun ja, der nichtsnutzige Weber-Architekt hatte ja Anfang diesen Jahres 3 Monate ins Land ziehen lassen und diese 3 Monate fehlen uns jetzt und ich ärger mich noch immer so dermaßen darüber, dass ich aus der Hose hüpfen könnte! Obwohl wir ja schon seit längerem wissen, dass wir es nicht bis zum 31.10. schaffen, kann ich trotzdem irgendwie nicht damit leben. Gerade weil es nicht unser Verschulden ist und es wurmt mich und beschert mir schlaflose Nächte. Weber scheint das alles ziemlich egal zu sein. Die ziehen ihr Ding jetzt durch. Unser Einzelschicksal ist für die bedeutungslos.

Am Freitag hatten wir ein Date auf unserer Baustelle mit dem Tiefbauer, der nun unsere Bodenplatte fertigen wird. Es war ein sehr angenehmer und aufschlussreicher Termin. Ohne unsere Story zu kennen erzählte er uns von seinen Erfahrungen mit Weber und ich muss leider sagen, dass das alles ziemlich genau ins Bild passt!
Jedenfalls werden wir die Erdarbeiten für die Abwasserleitungen und das Anbringen der Bitumen-Bahnen auf der Bodenplatte nun noch zusätzlich in Eigenleistung erbringen. Wir müssen jeden Euro einsparen, der nur geht.

Wir beschäftigen uns derweil noch immer mit dem Aussuchen der Bodenbeläge, wobei wir uns immer noch nicht so recht einig sind, wie das mal werden soll. Wir tun uns etwas schwer damit, uns das vor unserem geistigen Auge vorzustellen. Gerade die Wandfliesen in Bad und WC stellen ein etwas größeres Problem dar. Ich durchforste das Internet nach Inspirationen, aber das Nonplusultra war bisher noch nicht dabei!
Gleiches gilt für die Wandgestaltung. Pinterest sei Dank hab ich schon viele tolle Dinge gesehen, aber auch hier noch nicht das Richtige! Und beim samstäglichen Gang durch den Baumarkt hab ich soooo schöne Deckenleuchten gesehen, eine für den Essbereich und eine fürs Schlafzimmer und war augenblicklich schockverliebt. Ich fange an Gefallen an glitzernden Lampen zu finden! Oh Schreck, wie konnte das nur passieren?


Donnerstag, 3. August 2017

Die Baugenehmigung

Ja, sie ist wirklich da!!! Am letzten Freitag war ein dicker Briefumschlag vom Landkreis im Kasten und darin war sie, die laaaang ersehnte Baugenehmigung. Nach nunmehr knapp 3 Monaten kann es bald endlich los gehen! Hallelujah!
Den Notartermin haben wir inzwischen auch hinter uns gebracht und alles soweit eingetütet. Nun gehört das Grundstück also schon so gut wie uns.

Derzeit warten wir auf die Pläne und was noch viel wichtiger ist, auf die weiteren Termine von Weber. Ich hoffe doch sehr, dass die jetzt langsam mal in die Strümpfe kommen. Ein Gespräch mit Weber, dem Bauberater und dem Projektleiter steht derzeit noch aus. Auch wenn ich nach wie vor nicht weiß, was genau dieses Gespräch bringen soll sind wir dennoch gewillt, diesen Termin stattfinden zu lassen. Mal sehen, wann wir das umsetzen können.

Die Bodenplatte war bisher auch noch eins unserer Sorgenkinder. Leider hat der werte Herr Bauberater auch hier schönen Bockmist verzapft, sodass uns leider nichts anderes übrig blieb, als den Herrn Wernecke (der abgesehen von allem wirklich sehr, sehr nett ist) darum zu bitten, den Vertrag mit uns aufzulösen. Ich habe ihm offen und ehrlich unsere Situation geschildert. Er war sehr freundlich und verständnisvoll und alles war wirklich sehr unkompliziert.
Jetzt wird ein Tiefbauer aus unserer Nähe die Bodenplatte bauen, was uns unterm Strich etliche Euronen einsparen wird, die der Herr Bauberater vermutlich völlig vergessen hat zu erwähnen! *ironieoff*
Mit derzeitigem Stand reden wir inzwischen über eine hübsche Summe im fünfstelligen Bereich, die uns fehlt, weil der gute Mann unserer Meinung nach nur darauf aus war, unsere Unterschrift einzusacken und in diesem Zuge so einiges verschwieg. Oder aber der hat mal so überhaupt keine Ahnung und hat uns unwissentlich in mehrere offene Messer laufen lassen! Wer weiß das schon? Vermutlich werden wir nie dahinter kommen!
Jedenfalls müssen wir nun versuchen, diese unzähligen Defizite auszugleichen, damit wir am Ende nicht völlig auf dem Schlauch stehen. Und das ist gar nicht so leicht, wenn man nicht auf ausnahmslos alles verzichten möchte, was einmal für das vermeintliche Traumhaus wichtig war!

Fortsetzung folgt.....


Dienstag, 11. Juli 2017

Sommerloch-Update

Heute gibt´s mal wieder ein Update, ohne dass etwas gravierendes passiert ist.
Die Highlights der letzten Wochen waren eine Nachricht vom Bauamt, in der man uns mitteilte, dass die untere Wasserbehörde irgendwas am Bauantrag zu bemängeln hatte, dies aber vom Architekt direkt ausgebügelt wurde und wir in Kürze mit der Baugenehmigung rechnen dürfen. Natürlich erst, nachdem die Dame aus dem Urlaub zurück ist. In meinem nächsten Leben werde ich entweder Notarin oder Verwaltungsangestellte. *motz* Also ab dem 24.07. wird irgendwann die sehnlichst erwartete Baugenehmigung eintrudeln. So hoffen wir.
Und der Notar kommt auch irgendwie nicht in Wallung. Das Grundstück gehört uns offiziell also noch nicht mal, was zur Folge hat, dass wir zwar schon fleissig Rechnungen bezahlen müssen, von der Bank aber logischerweise keinen Cent bekommen, bis die Grundschuld eingetragen ist. Es ist ein bißchen zum Verzweifeln!

Wir haben das Ausstattungsprotokoll bearbeitet und heute morgen in die Post gegeben.
Ich befürchte zwar, dass der vom Heizungsmann erstellte Lüftungsplan nicht ausreichen wird, aber vielleicht irre ich mich auch. Das Teil sah irgendwie provisorisch und stümperhaft aus und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Weber damit wirklich was anfangen kann, aber warten wir mal ab. Unser Heizungsmann arbeitet nach eigenen Angaben viel für einen anderen großen Fertighaushersteller und deshalb hoffe ich, dass er weiß was er tut.

Firma Weber würde sich gerne bemühen, unsere Unzufriedenheit zu beseitigen, dafür erwarten sie aber, dass wir nochmals jeder einen Tag Urlaub nehmen, quer durchs Land nach Wenden reisen und uns dort für 1-2 Stunden mit den betreffenden Herren an einen Tisch setzen, um die Fehltritte des Bauberaters zu diskutieren. Für uns steht das aber in keinem Verhältnis. Wer bezahlt uns die Fahrt? Und die Urlaubstage? Die brauchen wir für den Innenausbau. Und das alles, um ein Gespräch zu führen, was am Ende doch ohnehin Aussage gegen Aussage endet. Um uns milde zu stimmen will man uns offensichtlich anbieten, unsere Wunschtreppe ohne Mehrkosten ins Haus einzubauen und deshalb sollen wir nach Wenden kommen, um eine neue auszusuchen. Das haben wir ja bereits bei der Bemusterung getan, was wir dann ja wieder verwerfen mussten, daher verstehen wir nicht warum wir extra nochmal die weite Fahrt machen sollen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann könnte Firma Weber uns nur noch einen einzigen Gefallen tun: Gas geben und dafür sorgen, dass das Haus aber ganz schleunigst aufgestellt wird.  Zu allem Schlamassel kommt ja noch die Doppelbelastung, vor der wir ehrlich gesagt etwas Angst haben. Wir zahlen also Miete, den Abtrag fürs Haus UND höhere Bereitstellungszinsen. Aber das ist Weber egal und DARÜBER ärgere ich mich am allermeisten, da es ja nicht unser Verschulden ist.*seufz*
Wie auch immer: Das Ausstattungsprotokoll ist unterwegs zu Weber und wir harren dann mal der Dinge, die da kommen werden.

Inzwischen haben sich der Strom- und der Wassermann das Grundstück angesehen und alles nötige mit dem Architekt geregelt. Der Entwässerungsantrag ist auch genehmigt und momentan läuft zwar alles weiterhin seeeeehr langsam, aber immerhin läuft es.

Der Tiefbauer hat auch schon gebaggert und die Baugrube soweit vorbereitet, dass jetzt die Bodenplatte gefertig werden kann. Aber ohne Baugenehmigung wird das natürlich nichts und so werden noch mind. 2 weitere Wochen vergehen, bis es weiter geht.


Samstag, 10. Juni 2017

Die Ausstattungsberatung


Am 06.06.2017 war es endlich so weit: Unser Termin zur Ausstattungsberatung.
Direkt von unserem Pfingst-Trip an die Ostsee fuhren wir weiter ins Sauerland. Auch ne ganz hübsche Ecke, in der wir zuvor noch nie waren. Weber hatte für uns ein Zimmer im Landhaus Berghof reserviert. Sehr hübsch und sauber und vor allem sehr freundlich. Schon mal prima!
Nach einem wirklich guten Frühstück standen wir also pünktlich um kurz vor 9 Uhr bei Weber in Wenden-Hünsborn auf der Matte. Wir wurden dort sehr freundlich empfangen und verbrachten den Tag mit unserem Ausstattungsberater Herrn W.. Dieser eröffnete das Gespräch zunächst mit ziemlich unschönen Dingen. Nämlich den nicht eingeplanten Zusatzkosten, die jetzt schonmal auf uns zukommen. Z.B. für irgendwelche Brandschutzschalter, die jetzt wohl Pflicht sind und was man bei Vertragsunterzeichnung offenbar noch nicht wusste und die jetzt mit schlappen 2000 Euro (ein Sonderpreis!) zu Buche schlagen. Eine Summe, die natürlich nicht einkalkuliert war und die uns da so unverhofft traf, dass wir glaubten, jetzt fliegt uns unsere Kalkulation um die Ohren. Immerhin gibt es ja noch diverse weitere Kosten, die zum Teil von unserem tollen Bauberater verursacht wurden und auf denen wir nun sitzen bleiben. An dieser Stelle waren wir dann schonmal bedient und hatten eigentlich schon keine Lust mehr. Na ja, nun sind wir bisher insgesamt sehr unzufrieden und da ist sowas wenig förderlich. Aber was nützt es....
Der erste Teil der Ausstattungsberatung sollte dem Elektroplan gelten. Wir hatten uns ja zuvor schon unsere Gedanken gemacht und zu Hause einen Elektroplan erstellt. Doch oh Schreck, der Plan ist weg! Ich wühlte im mitgebrachten Weber-Ordner vor und zurück, doch der Plan war nicht da! Na wunderbar! Sowas ist ja nichts für mich. Eigentlich kann ich mich ganz gut auf mich verlassen, aber in diesem Fall.... Wir hatten ein paar Tage zuvor den Plan nochmal mit unserem Architekt durchgesprochen und dabei habe ich das gute Stück offenbar nicht wieder direkt abgeheftet und so liegt der Plan nun zu Hause!
Wir kämpften und also so durch den Elektroplan und mit der Unterstützung von Herrn W. war das eigentlich auch kein großes Problem. Bestimmt haben wir immer noch zu wenig Steckdosen, aber genug hat man wahrscheinlich sowieso nie!
3 Stunden lang schoben wir also Lichtschalter, Wand- und Deckenauslässe und Steckdosen durch unser Haus. Die von mir gewünschten Einbauspots sind mit 73€ PRO STÜCK einfach zu teuer und passen nicht ins Budget. Also haben wir uns auf Anraten des Beraters für Aufputzspots entschieden, die jeweils einen einfachen Deckenauslass benötigen und mit 10€ pro Stück doch wesentlich attraktiver sind.

Unsere Lichtschalter-Serie. Die gibt es immerhin ohne Aufpreis und wir haben sie uns auch so vorgestellt. Daher waren wir uns hier schnell einig.

Dann hieß es: Mittagspause. Inzwischen war es kurz nach 12, Herr W. überreichte uns einen Gutschein für das Mittagessen und schickte uns dann ins Sporthotel Landhaus Wacker. Dort haben wir wirklich gut gegessen. Wir entschieden uns beide für ein Rumpsteak und das war echt richtig lecker! 

Eine gute Stunde später ging es dann zunächst an die Dachsteine, Dachrinnen und Dachkastenlackierung. Bei den Dachsteinen hätten wir natürlich gerne welche farblich passend zu den Fensterrahmen (die sind anthrazit) gehabt. Aber Weber ist ja nicht doof: granitfarbene Dachsteine sind nur gegen Aufpreis zu haben. Also entschieden wir uns für die schwarzen, die man sicher noch fast als anthrazit durchgehen lassen könnte. So richtig tiefschwarz sind die ja nicht und ich denke, wenn die auf dem Dach liegen glaubt man, sie seien anthrazit. So hoffen wir jedenfalls.
Wir hätten auch die grauen vorne im Bild haben können, daber die passten für uns überhaupt nicht zu unserer Vorstellung.

Als nächstes dann die Wahl der Haustür. Komischerweise hatte hier bereits irgendjemand eine Haustür für uns ausgesucht und Herr W. glaubte, das seien wir gewesen. Wir haben aber nichts vorab ausgewählt und so kann es nur der Bauberater gewesen sein. Sehr seltsam. Wie auch immer, die von ihm ausgewählte Tür gefiel uns überhaupt nicht. Immerhin hatten wir auch hier schon eine Tür vor unserem geistigen Auge.
Die wird es, aber natürlich in anthrazit.

Weiter ging es mit dem Außenputz. Hier waren wir uns überhaupt nicht einig. Vor der Bemusterung hatten wir uns irgendwas sandfarbenes vorgestellt. Als man uns die Farben zeigte, waren wir beide völlig verunsichert. Während der Bauherr das ganze Haus gerne in grau verputzt hätte, fand ich das aber irgendwie zu trist: schwarze Dachsteine, anthrazitfarbene Fenster und dann das Haus in mausgrau? Nää, damit konnte ich so gar nicht leben. Sand war uns zu schmuddelig und ganz weiß wollten wir aber auch nicht. Also haben wir uns am Ende (mehr oder weniger gemeinsam) für "natur" entschieden. Das ist auch weiß, aber eben nicht so grell. Es gab auch noch ein ganz helles gelb zur Auswahl. Das hätte mir auch ganz gut gefallen, aber der Bauherr hat es strikt abgelehnt. Schade!
Und während wir über die Farbe des Putzes diskutierten, gesellte sich unser Projektleiter zu uns, der sich uns gerne persönlich vorstellen wollte. Bisher kannte ich ihn nur vom Telefon und fand es daher ganz schön, dass er vorbei kam. Er informierte uns über die weiteren Schritte und wir ließen die Chance nicht ungenutzt, noch einmal persönlich mit ihm über unsere Unzufriedenheit zu diskutieren. Er versprach, sich unseren Sorgen anzunehmen und schlug ein Gespräch mit dem Bauberater vor. Wir sollten uns doch nochmal an einen Tisch setzen und über alles sprechen. Was das genau bringen soll, wissen wir nicht, aber bitte. Herr W. betonte hierzu, dass Fa. Weber grundsätzlich daran interessiert ist, dass der Kunde zufrieden ist. Wie sie das jetzt noch hinkriegen wollen, bleibt abzuwarten.


Die Außenfensterbänke

Die Rolläden werden weiß sein, die Führungsschiene dazu in Alu natur. Wir hätten auch weiße Führungsschienen haben können, aber zu den anthrazitfarbenen Fenstern passte das für uns nicht.

Dann kam das nächste Problem: Die Treppe. Man hat eine kleine Auswahl an Treppen. Hier kann man aber lediglich an der Form der Pfosten und Handläufe wählen, nicht an der Farbe. Gewünscht hatten wir uns entweder Eiche oder weiße Wangen und Eiche Trittstufen. Eine Treppe in einem Weberhaus ist grundsätzlich in Buche. Alle anderen Farben kosten einen nicht unerheblichen Aufpreis. Hier kollidierten wir wieder mit der Aussage des Bauberaters. Dieser hatte uns seinerzeit nämlich gesagt, dass wir die Farbe der Treppe wählen können. Können wir ja auch, aber eben nur mit zusätzlichen Kosten. Unsere Türen werden in Escheweiß sein, unsere Möbel inkl. der neuen Küche sind Eiche. Da passt Buche natürlich überhaupt nicht, außerdem finde ich Buche hässlich. So werden wir mit einem nicht ganz so kleinen Schandfleck in unserem Haus leben müssen! Danke, Herr Bauberater!
So wird sie nun also aussehen. Die Stufen werden ebenfalls Buche sein. Ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob sie Wangen haben wird. Muss ich direkt nochmal nachsehen.

Zum Schluss ging es dann an die Sanitärobjekte. Diese werden wir in Eigenleistung anschaffen und installieren, sodass wir hier lediglich über die Höhe der jeweiligen Objekte sprechen mussten.
Und damit war die Ausstattungsberatung vorbei und auf meinen Wunsch machte Herr W. abschließend mit uns noch eine kleine private Werksbesichtigung. Wir durften uns alles ansehen und den Mitarbeitern beim Hausbauen zusehen. Das war wirklich toll und total interessant. Das Angebot, nochmal ins Werk zu kommen, wenn unser Haus dort gebaut wird, werden wir vermutlich annehmen. Zum Abschied überreichte uns Herr W. eine kleine Tüte mit Wasserflaschen und Müsliriegeln für unterwegs!

Und so war ein recht langer Tag doch ziemlich schnell vorbei und um kurz nach 16 Uhr traten wir die Heimreise an. Mit den vielen Eindrücken und den schlechten Ergebnissen dieses Tages kriegten wir uns im Auto dann noch so richtig in die Haare. Der Bauherr neigt nämlich dazu, permanent zu mosern und die Schuld auf andere (in diesem Fall den Bauberater) zu schieben. Ich hingegen bin der Meinung, dass das alles nichts nützt und dass wir nun eben mit all dem leben müssen. Probleme sind zum Lösen da, also Ärmel hochkrempeln und los! 😊


Heute war ein dicker Brief von Weber im Briefkasten. Drin war das Protokoll der Ausstattungsberatung und jede Menge Pläne, die wir nun prüfen und unterschreiben müssen. Ich bin vorhin schonmal grob drübergeflogen und auf den ersten kurzen Blick sah alles gut aus. In den nächsten Tagen werden wir die genau prüfen und dann zurück senden. Wenn das geschehen ist, kann man nichts mehr ändern, also muss das mit Sorgfalt geschehen. Schade nur, dass unser Architekt gerade im Urlaub ist und uns da nicht helfen kann.

Die Anträge für den Stromanschluss und die Telekom haben wir diese Woche auch gestellt, nur beim Wasseranschluss müssen wir noch mit der Unterschrift warten. Wir hatten nämlich an deren Kostenvoranschlag etwas zu meckern, was nun erst noch von dem netten Herrn geprüft wird. 

Wenn doch nur endlich die Baugenehmigung käme.....





Sonntag, 28. Mai 2017

Elektroplanung

Vor etwa 2 Wochen bekamen wir einen dicken Umschlag von Weber. Enthalten waren alle möglichen Pläne, die wir bis zur Ausstattungsberatung (nur noch 9x schlafen!*freu*) durchgearbeitet haben sollen. So haben wir uns zunächst an die Elektroplanung gemacht und dies mit einem befreundeten "Strippenzieher" durchgesprochen. Inzwischen haben wir aber alles schon wieder 3x umgeworfen und schieben derzeit fröhlich Steckdosen und Lichtschalter hin und her!
Apropos Steckdosen und Lichtschalter: Ich finde es ja schon fast unverschämt, auf welche Art und Weise sowas abläuft. Das ist aber nicht nur bei Weber so, das gilt wohl für so ziemlich alle anderen auch. Da werden einem für so ein Häuschen bestimmte Vorgaben gemacht, was die Anzahl der Steckdosen etc. betrifft und jede weitere lassen sie sich teuer bezahlen! Wir haben das jetzt für unser Haus mal grob überschlagen und wir liegen bei etwa 1500 € zusätzlich. Es wird ein Minimum vorgegeben, das niemals auch nur ansatzweise alltagstauglich ist und da man ja weitere Steckdosen später nicht mal einfach so nachrüsten kann, muss man als Bauherr in den sauren Apfel beißen und hier nochmal tief ins Täschchen greifen. Und ggf. an anderer Stelle Abstriche machen.
Weiterhin haben wir uns für Einbauspots im Flur und im Bad entschieden. Gerade im Bad haben wir mit unserer Beleuchtung ein Problemchen, da wir ja eine T-Wand einziehen lassen, hinter der sich die Nischen fürs WC und die Dusche befinden. Und da es in den Nischen dunkel wäre, musste eine Lösung her. Ich persönlich finde Einbauspots ja grundsätzlich eine gute Lösung und würde am liebsten das ganze Haus damit ausstatten. Aber für 73€ pro Spot (also ohne Spot, nur die Dose) habe ich mich damit abgefunden, dass es die nur im Flur und im Bad geben wird. Momentan steht allerdings noch ein Gespräch mit dem örtlichen Elektriker aus. Vielleicht gibt es eine Lösung, dass es günstiger wird und ich doch noch mehr Spots bekomme!

Unser Bauantrag liegt inzwischen beim Landkreis und ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir zeitnah die Genehmigung erhalten. Schließlich hatten wir eine positive Bauvoranfrage und haben auch genau das beantragt, was wir in der Voranfrage angefragt hatten. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Immerhin haben wir gestern aber schon mal eine Mitteilung der Gemeinde erhalten, in der sie uns über die Zuteilung unserer Hausnummer informiert haben. Na, wenn wir sonst nichts haben, aber ne Hausnummer haben wir schonmal!*lach*

Einen schönen Sonntag und sonnige Grüße!

Dienstag, 16. Mai 2017

Küchenplanung

Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich mit meinen Erfahrungen anfangen soll, daher mache ich es der Reihe nach. Die folgende Auflistung ist daher nicht als Bewertung der einzelnen Firmen, sondern als chronologische Abfolge unserer Küchenstudio- bzw. Möbelhausbesuche zu sehen.

1. Küchen total, Göttingen
An einem Samstag Vormittag sind wir auf blauen Dunst einfach mal zu Küchen total gefahren. Wir wollten uns mal umsehen und Ideen sammeln. Wir hatten nicht ernsthaft vor, hier und heute eine Küche planen zu lassen. An einem Samstag und ohne Voranmeldung kann man das sicher auch nicht erwarten.
Wir haben uns also die vielen schönen Küchen angesehen und dann einfach mal einen Verkäufer angequatscht. Der hatte Zeit und bot uns an, direkt die Küche zu planen. Na gut, eh wir uns schlagen lassen....*höhö*
Ganze 3 Stunden haben wir mit Herrn H. an unserer Traumküche gefeilt. Auf einem großen Bildschirm konnten wir alles mitverfolgen und nach und nach die Küche "wachsen" sehen.
Am Ende sahen wir auf besagtem Bildschirm also eine mit Herz und Hirn geplante Küche und dank der 3D-Ansicht sah es fast aus wie ein Foto! Herr H. gab uns jede Menge Tipps zu unseren Vorstellungen, brachte viele Ideen mit ein und hatte auf wirklich jede Frage eine Antwort parat. Hier merkt man einfach, dass der gute Mann seinen Job schon viele Jahre mit Hingabe erfüllt.

2. Roller, Kassel
Inzwischen haben wir ja nun schon ein Bild von unserer Küche im Kopf. An einem Dienstag Mittag fuhr ich spontan nach Feierabend zu Roller nach Kassel. Ich dachte, wenn ich da unter der Woche am Tage auftauche, wird dort bestimmt jemand Zeit für mich haben. Weit gefehlt!
In der Küchenabteilung traf ich mehrere Verkäufer/innen an, die offensichtlich gerade Mittagspause machten. Außer mir war noch eine weitere Kundin in der Abteilung unterwegs, die sich Küchen ansah. Ich sprach eine Verkäuferin an und erklärte unser Vorhaben. Den Grundriss unserer Küche hatte ich natürlich auch hier dabei und als ich ihn ihr zeigen wollte, bat sie mich ihr zu folgen. Sie ging mit mir zu einem Schreibtisch mit PC und ich dachte, jetzt würde sie mit mir die Planung machen. Stattdessen wollte sie mir einen Termin für den nächsten Tag oder aber am selben Abend um 18 Uhr geben. Ich hatte damit nicht gerechnet, schließlich lungerten da mehrere Verkäufer/innen so rum und erklärte, dass ich nicht aus Kassel bin und extra gekommen sei, aber das interessierte sie nicht. Ohne Termin könne man bei Roller keine Küche planen. "Ok, dann eben nicht!" sagte ich, drehte mich um und ging.

3. Sconto, Göttingen
Vor einigen Jahren habe ich schon mal bei Sconto eine geplante Küche gekauft und war damit eigentlich sehr zufrieden. Ja, die war recht einfach und günstig und heute habe ich andere Vorstellungen von meiner perfekten Küche, aber ich wollte trotzdem dort mal schauen. Schließlich gibt es auch bei Sconto Markenküchen und ich dachte, dass es vielleicht noch etwas günstiger geht als bei Küchen total.
Ein freundlicher Verkäufer sprach mich an und lotste mich zu seinem Platz. Dort wartete seine Praktikantin und die beiden begannen, mit Stift und Papier zuerst den Grundriss abzuzeichnen und dann ebenfalls auf diesem Papier die Küchenschränke zu platzieren. Mich wunderte diese Vorgehensweise, denn ich gehe davon aus, dass das am PC viel einfacher geht. Ich sagte aber nichts.
Nach gut 2 Stunden war dann die Planung fertig und ich konnte am PC wieder ein Bild der Küche sehen. Sie haben ebenfalls versucht den Raum in der Küche auszufüllen, allerdings weitaus weniger perfekt. Der Preis lag hier 600€ unter dem von Küchen total.

4. Obi, Göttingen
Mein Angetrauter wollte sich unbedingt hier auch noch beraten lassen, also vereinbarten wir einen Termin. Auch hier trafen wir auf einen sehr freundlichen Verkäufer, der sein Handwerk zu verstehen scheint. Es war eine schöne und lustige Beratung und auch hier bekamen wir nach etwa 3 Stunden ein Bild "unserer" Küche zu sehen. Der Herr hat auch einige sinnvolle Ideen mit eingebracht und im Prinzip war es ebenfalls eine perfekte Küche. Allerdings 600€ teurer als bei Küchen total.
Wir ließen eine Bemerkung bzgl. des Preises fallen und er versprach, an der Küche und deren Preis zu arbeiten und sich dann telefonisch zu melden. Bis heute hat er dies nicht getan und das Gespräch ist 10 Tage her. Schade....

Nachtrag 17.05.2017: Der Obi-Mann hat sich gemeldet. Er habe die Küche verändert und könne mir nun ein Angebot 1000€ unter seinem ersten anbieten. Damit ist er aber leider immer noch einige hundert Euro teurer als...na als wer?... na klar, als Küchen total!

5. Möbel Boss, Göttingen
Mit meinem Küchengrundriss bewaffnet fuhr ich wieder an einem Dienstag Mittag, natürlich unangemeldet, zu Möbel Boss. Im Radio hatte ich von der Aktion gehört, bei der man angeblich 50% Preisnachlass auf freigeplante Küchen bekäme. Einen Versuch ist es wert, dachte ich. Schließlich kommt es beim Hausbau auf jeden 1000er an! *g*
Ich sprach einen Verkäufer an, der mir meinen Grundriss abnahm, nach meinen Vorstellungen fragte und mir dann mitteilte, er würde eine Planung machen und sich dann bei mir melden oder mir ggf. einen Vorschlag per Mail zuschicken. Er sagte, am nächsten Tag wäre er nicht im Haus und am Donnerstag würde ich von ihm hören. Und was soll ich sagen? Er hat sich nicht gemeldet!
Ok, dann nicht! Pech gehabt!


Inzwischen ist unsere Entscheidung gefallen, denn ich war vor ein paar Tagen nochmals bei Herrn H. von Küchen total, um ihm mitzuteilen, dass wir zwar gerne bei ihm die Küche kaufen würden, der Preis allerdings noch ein Problem darstellt. Er nahm noch einige Veränderungen an der Küche vor, die ich ihm vorgab und berechnete sie am Ende neu. Siehe da, nun war die Küche noch perfekter für uns und schon satte 700€ günstiger als vorher. Wir haben nur einen Eckschrank getauscht und an den Hängeschränken getüftelt. Ich bat ihn dann, die Küche ohne E-Geräte zu berechnen, denn wir könnten unsere jetzigen Geräte ja noch nutzen und bräuchten nicht zwingend neue. Das lohnt sich allerdings nicht, denn die Küchenhersteller haben wohl ein bestimmtes Budget für E-Geräte inklusive und man würde mehr oder weniger das Geld verschenken, wenn man die Geräte nicht nimmt. Er rechnete hin und her und am Ende war die Küche nochmal 600€ günstiger, allerdings müssten wir lediglich das Kochfeld selbst beschaffen. Kein Problem!
Alles in allem ist die Küche jetzt 1300€ (abzüglich des zu beschaffenden Kochfelds) günstiger als beim ersten Termin. Jippie! 
Am nächsten Tag rief er mich an um mir mitzuteilen, dass er nochmals an der Küche gefeilt habe und der Preis zwar so steht, er aber noch einen besseren Backofen zum gleichen Preis gefunden hat! 
DAS nenne ich mal Engagement! Hier hatte ich wirklich das Gefühl, von einem Profi beraten zu werden und alles richtig gemacht zu haben.
Wir bekommen eine Küche von Schüller mit Geräten von AEG. Ich freue mich!!! :)